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Thailand
- Tauchsafaris
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Die Andamanensee...
...ist die Perle der thailändischen und burmesischen
Tauchgewässer, denn Barrakuda- und
Thunfischschwärme gehören neben Mantas
und Walhaien hier zu den Stammgästen.
Zwischen bizarren Unterwasser-Felslandschaften zeigt sich
kaum ein Fleck unbewohnt.
Geografisch gesehen gilt die Andamanensee als ein Randmeer
des östlichen Indischen Ozeans, das durch den unterseeischen
Gebirgszug des Andamanen- und Nikobarenrückens vom westlich
gelegenen Golf von Bengalen getrennt ist.
In den thailändischen Gewässern befinden sich die
Surin Islands mit dem Richelieu Rock
und die mittlerweile weltbekannten Similan Islands,
eine unter Naturschutz stehende Inselgruppe. Sie stellen die
Spitzen unterseeischer Berge dar, die als mächtige
Granitmassive das Wasser durchbrechen und von dichtem
Dschungel überzogen sind.
Weiter südlich wartet die Andamanensee mit weiteren
ausgedehnten Tauchrevieren auf, wie Koh Phi Phi,
Hin Daeng, Hin Muang und
Koh Ha. Bedingt durch die solitäre Lage
mancher Inseln sind wechselnde Strömungen an der
Tagesordnung, ebenso wie die schwankenden Sichtweiten. Auch
Großfische richten ihre Vorliebe nach den wechselnden
Gegebenheiten. Sowohl im Norden als auch im Süden besteht
immer die Möglichkeit, Mantas,
Walhaie, Graue Riffhaie,
Tunas, Makrelen und andere
Großfische anzutreffen. |
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Beschreibung der thailändischen
Tauchsafarigebiete
Similan Islands
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Der Name stammt von dem malayischen Wort "sembilan" ab und
bedeutet "neun". Diese neun Inseln sind der Traum eines
jeden Tauchers.
Über Wasser, in ursprünglicher Schönheit, befindet
sich dichter Dschungel mit bizarren Felsformationen, die
teilweise bestiegen werden können. Die feinsandigen, weißen
Strände und das türkisfarbene Wasser laden zum Schnorcheln
und zum Relaxen ein.
Unter Wasser beherbergen die Similans einige Hundert
Arten von Steinkorallen und noch mehr Weichkorallen, sowie
Hunderte von Fischarten. Die Besonderheit ist, das die
Inseln zwei völlig unterschiedliche Lebensräume vereinen.
Die Ostküste bietet sandige Strände, durchbrochen von
Felsen, die von der Oberfläche auf 40 m Tiefe unter Wasser
abfallen und dort im Sand verlaufen. Auf dieser Seite haben
sich zahlreiche Steinkorallengärten angesiedelt. Hier lässt
es sich problemlos tauchen.
Die Westküste sieht anders aus. Hier ziehen teilweise
Strömungen vorbei. Etwas Erfahrung im Strömungstauchen ist
hier von Vorteil. Dank vieler Felsen, Durchgänge, Kanäle und
Überhänge ist die Unterwasserlandschaft hier um einiges
reizvoller. Die Sichtweiten betragen vor den Similan Islands
18 bis 25 m, gelegentlich auch erheblich mehr. |
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Tauchspots der Similan Islands
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BOULDER CITY
(Insel 3 – Koh Payan)
Die Unterwasserszenerie ist durch die Felsformationen als
spektakulär zu bezeichnen, da eine Unzahl von Granitblöcken,
teilweise größer als ein Haus, so verkantet liegen, das sich
kleine Höhlen und Tunnel gebildet haben, die bequem
durchtaucht werden können. Größere Fische, Adler- und Manta
Rochen sowie Leopardenhaie streifen durch dieses Gebiet.
Gorgonien und Weichkorallen siedeln an den Felsblöcken. |
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HONEYMOON BAY
(Insel 4 - Koh Miang)
Die Honeymoon Bay ist eine wunderbare Bucht, sehr ruhig
gelegen hinter und eignet sich als ein idealer Platz zum
Schnorcheln oder zu einem Abend-Tauchgang. Das Riff fällt
ganz sanft auf bis zu 24 m hinab. Im Umfeld der Korallen
halten sich Octopusse, Krebse und 'Mantis Shrimps' auf.
Neben Schildkröten streift an diesem Riff auch der
Weißspitzen-Riffhai vorbei. |
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HIDEAWAY REEF
(Insel 5 – Koh Haa)
Dieses Riff eignet sich besonders für Check- und
Nachttauchgänge. Bei einer Tiefe von 20 m befinden sich hier
fantastische Korallenblöcke, die umgeben sind von
Weichkorallen. Besonders den Makrofotografen begeistern
Harlekine und der Ornate Ghost Pipefish. Der sandige Grund
beherbergt eine große Fläche, die von Sandaalen bewohnt
wird. Außerdem befinden sich dort eine große Anzahl Sergeons,
Butterfly, Anglerfische und der Blue Fin Trevally auf der
Jagd. |
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DEEP SIX
(Insel 7 – Koh Payu)
Deep Six liegt am nördlichen Zipfel der Insel 7 und weist
eine Tiefe von bis zu 60 m auf. Auch hier befinden sich
fantastische Granitblöcke, die Durchgänge, Tunnel und
'Canyons' geformt haben und jeden Tauchgang zu einem
Erlebnis werden lassen. In dem dortigen Korallengarten
befinden sich die größten Gorgonien der Similans. Auch
Mantas sind manchmal im 'Blauen' zu sehen.
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ELEPHANT HEAD
(Hin Pousar)
ist wohl der populärste Tauchspot der Similans. Drei
übereinander liegende große Granitböcke, bei einer Tiefe von
50 m, bieten eine fantastische Unterwasserlandschaft. Durch
die Lage der Felsblöcke gibt es auch hier ein Netz von
Durchgängen und Tunneln. Dort sind Oriental Sweetlips,
Harlekin Sweetlips etc. zu sehen, die nur in der
Andamanensee zu finden sind. Zwischen den Gängen der Felsen
ist der farbige Drückerfisch und der Weißspitzen-Riffhai zu
sehen. |
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Zu erwähnen sind auch der Beacon North & South Point
(steil abfallende Riffe), Christmas Point (vom
Granitfelsen bis zum farbenprächtigen Korallengarten) , East
of Eden und das Shark Fin Reef, die im
Verlauf einer Tauchsafari ebenfalls besucht werden. |
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Koh Bon
&
Koh Tachai
Auf dem Weg zum Richelieu Rock geht es vorbei an diesen
beiden Inseln, in dessen klarem Wasser sich
Fledermausfischschwärme, Barrakudas, Thunfische aufhalten.
Im Bereich der Steilwände von Koh Bon, die bis auf 45m
abfallen, ziehen häufig die Mantas ihre Kreise.

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Richelieu Rock
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Etwa 15 km östlich von den Surin Islands befindet sich einer
der 'Unterwasserschätze' Thailands. Dieser einsam gelegene
Felsen, dessen Spitze bei Ebbe zu sehen und mittlerweile als
'Walhaimagnet' bekannt ist, hat, aufgrund der teilweise
hohen Planktonkonzentration, ein enormes Fischvorkommen.
Durch die Artenvielfalt ist dieser Tauchspot als spektakulär
zu bezeichnen. Große Schwärme von Tevallies, Barrakudas und
Fledermausfischen kreisen um den Felsen. Auch Mantas gehören
zu den regelmäßigen Besuchern. |
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Hin Daeng / Hin Muang
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Diese südlich von Phuket gelegenen Tauchplätze gehören zu
den faszinierendsten Tauchspots Thailands.
An der Oberfläche nur kahler Felsen zu erkennen, verwandelt
sich Hin Daeng unter Wasser zu einem prachtvollen
Riff mit einer überwältigenden
Artenvielfalt an Rifffischen und Korallen. Eine Seite fällt
steil bis über 40 m ab, während die andere Seite seicht in
einem Weichkorallengarten ausläuft. Hin Muang fällt noch
tiefer ab, bis auf 65 m, wobei gleichzeitig große
Fischschwärme zu sehen sind. Das betrifft auch Begegnungen mit Mantas und Walhaien. |
Phi Phi Islands
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Die drei Stunden östlich von Phuket liegenden Phi Phi
Islands verfügen über eine Vielfalt an Tauchplätzen.
Die am meisten betauchten Plätze sind die Bida-Felsen, deren
von Weichkorallen bewachsenen Wände interessante Tauchgänge
ermöglichen. Feuerfische, Drachenköpfe, Muränen, Barrakudas
und Gelblippenkobras sind hier zu finden. Es besteht auch
immer die Chance auf Begegnungen mit Leoparden- und
Schwarzspitzenriffhaien. |
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